FAQ für de.rec.musik.machen: Machen Instrumentenversicherungen Sinn?

Machen Instrumentenversicherungen Sinn?

Einige drmm'ler haben ihre Instrumente natürlich versichert, etliche aber aus Überzeugung allerdings auch nicht.

Holger Schmid hat die Problematik am 4.10.01 auf den Punkt gebracht:

> Ich hatte eine Versicherung die mein frueherer Gitarrenlehrer
> vermittelt hatte. Die Kosten betrugen 1% der Versicherungssumme, in
> meinem Fall 20 DM im Jahr. Ich bin ausgestiegen nachdem die Kosten
> pro Jahre auf IIRC um die 60 Mark steigen sollten. Liegt aber schon
> ein weilchen zurueck, vielleicht gibt es ja inzwischen bei anderen
> Versicherern attraktivere Angebote, bei mir war es, so glaube ich,
> die Hamburg-Mannheimer.
>
> Was den Versicherungsschutz angeht so sind die Auschluss-Klauseln
> recht umfangreich, hoehere Gewalt, Brand- und Katastrophenfall,
> Beteiligung Dritter und und und, arg viel blieb da nicht mehr uebrig.
> Ich glaube aber selber ohne Vorsatz darauf zu treten waere gerade
> noch abgedeckt gewesen.
>
> Auf der anderen Seite, ein Freund von mir hat seinen Kontrabass
> versichert und war auch schon froh darum, ich denke in dem von dir
> angepeilten Kostenrahmen ist eine Versicherung trotz der oben
> genannten Wiedrigkeiten vernuenftig, fuer mich lohnt es sich leider
> nicht mehr.

Merke: Auch hier kommt es sehr individuell auf die Versicherung und die persönlichen Bedürfnisse an!

Anmerkung: Insbesondere für elektronische Instrumente und Equipment kann sich eine Elektronikversicherung durchaus lohnen, vor allem, wenn sie auch bei Blödheit (fallen gelassen, draufgelatscht, Bier ins Pult gekippt) und Diebstahl (auch aus KFZ und während der Zeiten zwischen 22:00 und 06:00 Uhr) einspringt. Vor allem letzteren Punkt schließen viele Versicherer aus! Für Verleiher und Bands mit viel elektronischem Kram evtl. interessant: Deutsche Filmversicherung (Homepage). Ansonsten gibt es z.B. noch die Zürich Versicherung.